26.08.2018 5. Spassturnier des BSC Hochtaunus

Usinger Anzeiger, 27.08.18

Treffsicherheit reicht zum Gewinnen nicht aus

Beim Spaßturnier der Hochtaunus-Schützen auf der Anlage unterhalb der Deponie Brandholz in Neu-Anspach bekommen alle eine gute Gewinnchance


NEU-ANSPACH – (ase). Damit auch die weniger geübten Schützen im Bogensport einmal eine echte Chance haben, als Sieger den Platz zu verlassen, veranstaltet der Bogensportclub-Hochtaunus (BSC) seit fünf Jahren zum Abschluss der Saison ein Spaßturnier. Und wie es der Name schon verrät, steht bei diesem Wettkampf einmal nicht der regelkonforme Bogensport, sondern der Spaß im Mittelpunkt.


Die Abstände zwischen Bogenschütze und Scheibe werden verkürzt und die jeweiligen Spiele nach ganz eigenen Regeln bewertet. Damit, so erklärte BSC-Vereinschef Hubert Selzer am Sonntag, ist bis zum Ende des Turniers offen, wer als Sieger vom Platz geht.


Treffsicherheit ist beim Spaßturnier kein Garant dafür, die meisten Punkte zu ergattern. Da gibt es beispielsweise eine Schießscheibe, die wie ein Schachbrett aufgebaut ist. Die jeweiligen schwarzen und weißen Felder darauf sind entweder mit Plus- oder mit Minuspunkten versehen. Der in dreißig Meter Entfernung stehende Schütze kann während des Pfeilabschusses allerdings nicht erkennen, welche Felder er anvisieren muss, um möglichst viele Pluspunkte sammeln zu können. Trifft er in die mit Minuspunkten gekennzeichneten „Schachfelder“, dann kann das Spiel für ihn ziemlich ungünstig ausgehen.


Bei einem anderen Spiel müssen die Schützen versuchen, den äußeren Ring der Scheibe zu treffen. Je weiter der Pfeil also in die Mitte trifft, desto weniger Punkte erreicht der Schütze. Normalerweise müssen die erwachsenen Bogenschützen auf Scheiben in 50 bis 70 Meter Entfernung schießen. Bei den Schülern und Jugendklassen sind Distanzen von 30 bis 40 Metern zu überwinden. Beim Spaßturnier werden die Scheiben in dreißig (Erwachsene) und fünfzehn Metern Entfernung aufgestellt.


Neben Schülern und Jugendlichen starteten Junioren sowie Männer und Frauen in einzelnen Klassen. Angemeldet hatten sich über 50 Bogenschützen aus zehn Vereinen zum Turnier auf dem Gelände des BSC unterhalb der Rhein-Main-Deponie Brandholz. Dort haben die Bogenschützen seit vielen Jahren ihr Übungsgelände. Von Oktober bis Ostern wird allerdings in einer Sporthalle in Neu-Anspach trainiert.




04.09.2016 / 3. Spassturnier beim BSC Hochtaunus

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Am 4. September fand das 3. Spassturnier des BSC-Hochtaunus statt. Auf dem BogenPlatz unterhalb der Deponie Brandholz fanden sich bei strömenden Regen 38 Bogenschützen ein. Die Stimmung war trotz der Wetterkapriolen locker und fröhlich. Um 10:00 Uhr startete der unkonventionelle Wettkampf mit Spielen, deren Regeln vom BSC festgelegt wurden. So wurden erzielte Ringe in umgekehrter Reihenfolge gewertet, es gab ein Paschspiel.

Alle Durchgänge wurden trotz des humorigen Hintergrund sehr ernst genommen und jeder versuchte für sich das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Am Ende entschied nur der 72. und damit letzte Pfeil, wer das Derby gewonnen hat. Diese Wertung wurde sehr sportlich genommen und jeder Teilnehmer durfte sich über einen Preis freuen.

Dass der Wettergott ein Bogenschütze ist, bewies er,  indem er im Laufe des Turniers die Sonne scheinen ließ und nur noch einmal kurz vor Ende die Schleusen öffnete.

Bei den Spassturnieren geht es in erster Linie nur um den Spaß. Die Geselligkeit kommt nicht zu kurz und meistens kennen sich die Schützen untereinander sehr gut, weil man sich doch immer wieder bei anderen Vereinen zu Turnieren wieder trifft.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und so kennt man nun auch über die Grenzen von Usingen hinaus die Leckereien eines ortsansässigen Metzgers, dessen Produkte als Preise ausgegeben wurden.

Weitere Bilder befinden sich hier.

28.06.2015 / 2. Spassturnier beim BSC Hochtaunus

Ein etwas   anderes Turnier fand beim BSC Hochtaunus CRW_7423statt. Der Spaß stand im Mittelpunkt und die Wertung einiger Passen war mit Überraschungen garniert. Neben den klassischen Seibenauflagen kamen Auflagen mit Dartmuster und Würfeln zum Einsatz.

Der Turniereinladung folgten mehr als 50 Schützen, so dass die Schießlinie und die 15 Scheiben sehr gut ausgelastet waren. Auf den Einsatz einer Ampel wurde wieder verzichtet, denn auch das Nicht-Hetzen-müssen gehörte zum Konzept. Wenn dann doch mal eine einzelne Person noch ein oder zwei Pfeile schießen musste … es wurde mit Humor genommen … auf beiden Seiten … so muss es sein!

Gutes Wetter, Spaß vor und hinter der Schießlinie und die Verpflegung mit Speis und Trank: Ein rundum gelungenes Event.

… und im nächsten Jahr gibt es sicherlich wieder andere Überraschungen im Auf und Ab der Ringe ….

25 Jahre BSC-Hochtaunus – Das Jubiläums-Wochenende

Ende Juni 2014 feierte der BSC-Hochtaunus vom 28. bis zum 29. Juni auf seinem Bogenplatz unterhalb des Deponierparks Brandholz seine ersten 25 Jahre. Die Schirmherrschaft übernahm unser Bürgermeister von Neu-Anspach Klaus Hoffmann.

Dank der Unterstützung der umliegenden Firmen, konnten die dafür notwendigen Investitionen in Equipment und Preise gut gestemmt werden. Vielen Dank an:
Modehaus Hellos, Neu-Anspach
Taunussparkasse, Regionalfiliale Usingen
Reichel & Steinmetz GmbH, Neu-Anspach
Müller & Co GmbH
Bogensport RheinMain

Begonnen wurde am Samstag, den 28.06.14 mit dem 4. Stadtturnier der Stadtverwaltung Neu-Anspach. Die aus ca. 20 Teilnehmern bestehende Turniermannschaft trat mit mehr oder weniger Vorerfahrung aus den vergangenen Stadtturnieren bei durchwachsenem Wetter zum spaßigen Wettstreit an. Glück hatten wir mit dem Wetter, denn die einzig richtige Regendusche kam genau zur Pause runter, so dass im Festzelt dieser Schauer ausgesessen werden konnte. Selbst nach dem eigentlichen Turnierende trainierten einige Teilnehmer noch weiter. Ein schöner Nachmittag für uns alle.

Am Sonntag stand dann das Jubiläumsturnier mit Überraschungsmodus an. Wir begrüßten ca. 40 Teilnehmer aus 10 Vereinen, die von 10:00 bis 15:00 Uhr die einzelnen Turnierrunden und eine entspannende Mittagspause genossen. Im Gegensatz zu den üblichen Turnieren war alles etwas anders.

Eine Ampel? Wozu – Es geht auch gemütlich ohne.

Immer dieselben Scheibenauflagen? Langweilig – während des Turniers wurden immer wieder andere Scheibenauflagen angebracht, um bewusst aus dem gewohnten Rhythmus auf WA-Scheiben auszubrechen.

Immer Ringe addieren? Muss nicht sein – Lottotipp via Trefferfeld ist auch mal eine Maßnahme.

Ein aufgelockertes Turnier mit guter Verpflegung und annehmbaren Wetter. Potential für eine Wiederholung ist jedenfalls vorhanden.
Wir bedanken uns bei allen Helfern vor und hinter der Schießlinie und unseren Sponsoren für das Jubi-Turnier.

Besonderer Dank gilt unseren beiden Platzwarten Susanne Keller und Klaus Nock mit ihrem unermüdlichen und intensiven Einsatz in der Vorbereitung und Durchführung des Jubi-Turniers, sowie bei Gerold Müller für die Ideen und Umsetzungen der Spieleinlagen.